HelloFresh
Herausforderung
Von Versprechen zu Beweis
Sustainers hilft Organisationen, kleine, praktische Maßnahmen in messbare CO2- und Geschäftswirkung zu verwandeln. Schritt für Schritt wird Veränderung Teil der Arbeitsweise.
Kontakt aufnehmenIk had nog nooit zo stilgestaan bij mijn digitale CO₂-footprint. Ik vond het echt cool om daar inzicht in te krijgen.
Bei HelloFresh drehte sich Nachhaltigkeit vor allem um Berichte und kapitalintensive Programme. Große Pläne, komplexe Prozesse und viele Zahlen auf dem Papier. Es gab auch einzelne Mitarbeitendeninitiativen, aber diese wirkten vor allem symbolisch. Ein Aktionstag hier, eine Sensibilisierungskampagne dort.
Was fehlte, war die Verbindung zum täglichen Verhalten der Mitarbeitenden. Nachhaltigkeit war etwas, das die Organisation tat — nicht etwas, das Menschen selbst erlebten oder fühlten.
Victor Smit, Sustainability Lead bei HelloFresh, wollte das ändern. Keine Symbolpolitik mehr, sondern ein Ansatz, der Mitarbeitenden zeigt, was ihr eigenes Verhalten bewirkt, Wissen aufbaut und eine Community rund um eine gemeinsame grüne Identität schafft. Messbar, konkret und von den Menschen selbst getragen.
Der Ansatz
Im Jahr 2023 startete HelloFresh mit Sustainers als Teil des Learning-&-Development-Programms. Mitarbeitende konnten über die App an täglichen Challenges teilnehmen, ein persönliches Gewohnheitsprofil aufbauen und in Echtzeit sehen, wie viel CO₂ sie durch ihre Entscheidungen einsparten.
Victor startete das Programm einfach und direkt:
„Gemeinsam mit Sustainers haben wir uns verpflichtet, in diesem Jahr insgesamt 200.000 kg CO₂ einzusparen. Aber dafür brauchen wir eure Hilfe.“
Die Teilnahme wurde über das persönliche Lernbudget der Mitarbeitenden ermöglicht. Eine bewusste Entscheidung, um Nachhaltigkeit als persönliche Entwicklung zu positionieren.
Was geschah
Auffällig war nicht nur, wer teilnahm, sondern was danach passierte. Menschen, die begannen zu entdecken, was ihr eigenes Verhalten bewirkt, wollten weitermachen. Sie luden selbst Kolleginnen und Kollegen ein. Sie fragten nach weiteren Challenges. Es entstand ein gesunder Wettbewerb zwischen den aktivsten Teilnehmenden.
Die Erkenntnisse entstanden an Stellen, an denen niemand sie erwartet hatte. Iris, Recipe Developer bei HelloFresh, hatte noch nie über ihren digitalen CO₂-Fußabdruck nachgedacht. Die App machte ihn für sie sichtbar. Konkret, persönlich und direkt anwendbar. Nicht, weil es ihr jemand gesagt hatte, sondern weil sie es selbst entdeckte.
„Ich hatte noch nie so bewusst über meinen digitalen CO₂-Fußabdruck nachgedacht. Ich fand es wirklich spannend, dazu Einblicke zu bekommen.“
Dieses Gefühl ging über eine einzelne Person hinaus. Mitarbeitende, die dachten, Nachhaltigkeit sei vor allem etwas für große Organisationen und Regierungen, entdeckten, dass ihr eigenes tägliches Verhalten zählt. Für viele war das ein Augenöffner. Und es blieb hängen.
Das Ergebnis
Nach einem Jahr gaben 20 % der Mitarbeitenden in einer Umfrage an, in ihrem täglichen Leben bewusster geworden zu sein. Nicht nur bei den naheliegenden Themen, sondern gerade auch in Bereichen, in denen sie vorher keinen Zusammenhang mit CO₂ gesehen hatten.
Das ist kein kleines Ergebnis für ein Programm, das auf freiwilliger Teilnahme und persönlicher Motivation basiert.
Die Erkenntnisse
Bei HelloFresh zahlten Teilnehmende aus ihrem eigenen Lernbudget. In der Praxis erwies sich das als Hürde. Freiwillig teilzunehmen und selbst dafür zu bezahlen, sind zwei Schwellen zugleich. Je zugänglicher der Start, desto größer die Bewegung, die daraus entsteht.
Außerdem zeigte das Programm, was nötig ist, um Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum zu halten. Teilnehmende wollten mehr und abwechslungsreichere Challenges, konkretere Daten und bessere Benachrichtigungen für tägliche Check-ins. Diese Erkenntnisse haben wir in jede weitere Zusammenarbeit mitgenommen.
Was das bedeutet
HelloFresh zeigte, was passiert, wenn man Nachhaltigkeit nicht als Organisationsprojekt behandelt, sondern als persönliche Erfahrung. Menschen entdeckten, dass ihr eigenes tägliches Verhalten zählt. Sie wollten weitermachen. Sie nahmen Kolleginnen und Kollegen mit in die Bewegung.
Erst kleine Erfolge. Dann gemeinsam weiter. Genau das funktioniert.